An ihren neuen Standorten entwickeln die Bäume sich prächtig. ©Barbara Bastian, Stadt Essen

Durchgeführte Baumverpflanzungen offenbar erfolgreich.

Bei einem so großen Bauprojekt, wie der CITYBAHN, müssen manchmal auch Bäume weichen, um Platz zu schaffen für neue Gleise, Haltestellen und Verkehrswege. Um so viele Bäume wie möglich zu erhalten, wurden Ende 2022 und 2023 20 Bäume an der Holle- und Hachestraße in der Innenstadt nicht gefällt, sondern mit einer Spezialfirma ausgegraben, an neue Standorte versetzt und wieder eingepflanzt. Nach etwa drei Jahren gibt es nun die gute Nachricht, dass die Bäume – darunter Linden und Bergahorne – an ihren neuen Standorten sehr gut angewachsen sind und sich prächtig entwickeln. Ihnen geht es teils sogar besser als vorher: Sie haben nun reichlich Platz, um zu wachsen, können deutlich mehr Wurzeln bilden und kriegen mehr Wasser ab. An den alten Standorten waren manche der betroffenen Bäume unter anderem durch Asphalt oder Schotter in einer Art Pflanztrog eingefasst und begrenzt. An den neuen Standorten, beispielsweise in Frohnhausen und dem Ostviertel, können sie gedeihen, weiterhin das Stadtklima verbessern und noch größer werden. Die Kosten für die Verpflanzung der 20 Bäume lagen bei rund 280.000 Euro. Zum Vergleich: Ein viel kleinerer, neu angepflanzter Jungbaum mit deutlich kleinerer Baumkrone inklusive Pflege hätte etwa 9.000 Euro gekostet.

Eine Spezialfirma gräbt die Bäume aus und versetzt sie an ihren neuen Standort. ©Rosa Lisa Rosenberg, Stadt Essen