©Marcus Lehmann

Auf der Baustelle herrscht Winter

Hoch Christian bringt trockene, eisige Luft aus dem Osten und soll das Wetter in den nächsten Tagen und Wochen prägen. Zuletzt hatte Tief Elli ab Ende Dezember Kälte, Schnee und Eis in weite Teile Deutschlands gebracht. Kältester Tag im Ruhrgebiet war in diesem Jahr bisher der 11. Januar mit Temperaturen unter -10 Grad Celsius.

Für die Bauarbeiten bei der CITYBAHN Essen führt dieses Wetter zu Einschränkungen. Bei gefrorenem Boden ist der Bodenaushub kritisch. Zum Betonieren sind durchgehende Temperaturen von mindestens +5 Grad Celsius notwendig, damit der Beton abbindet. Niedrigere Temperaturen führen zu einer starken Verlangsamung der Hydratation und behindern das baugerechte Abbinden des Betons. Daher ist der geplante Einbau des Gleiskreuzes an der Hollestraße/Steeler Straße von Anfang Januar erst einmal verschoben, bis die Wetterverhältnisse das Weiterbauen wieder möglich machen. Der Einbau des Gleiskreuzes wiederum ist maßgebend für den weiteren Bauverlauf. „Wir hoffen und warten auf besseres Wetter“, sagt Bauleiter Sebastian Brandenbusch. Die letzten Winter waren deutlich milder.