Nach insgesamt zwei Jahren von der Planung, über das Aufmaß und der baulichen Vorbereitung durch Erdarbeiten bis zur Gleislegung ist nun das Gleiskreuz an der Kreuzung Hollestraße/Steeler Straße verlegt worden. In einer spektakulären Aktion hob ein riesiger Kran die über 30 Bauteile Stück für Stück in die Kreuzung, wo sie dann vom Verlege-Team verschraubt wurden. Einige der Bauteile waren bis zu sieben Tonnen schwer. Der reine Einbau der Schienen im Kreuzungsbereich dauerte nur zwei Tage. Ein Jahr nahm dagegen allein die Produktion der Schienenteile in Anspruch. „In dem Schienengefüge sind maximal zwei Millimeter Toleranz erlaubt. Das ist wirklich Maßarbeit“, erklärt Bauleiter Sebastian Brandenbusch von der Ruhrbahn. Dieses Mal spielte auch das Wetter mit. Der ursprünglich geplante Termin Anfang Januar musste wegen der winterlichen Bedingungen abgesagt und verschoben werden.




