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Löcher bohren, finden und schließen

Damit die CITYBAHN auch auf sicherem Boden fahren kann, ist eins unerlässlich: Löcher im Untergrund finden und schließen.

Damit die CITYBAHN auch auf sicherem Boden fahren kann, ist eins unerlässlich: Löcher im Untergrund finden und schließen. Denn durch den jahrzehntelangen Bergbau bei uns im Ruhrgebiet gibt es noch viele Flöze und Hohlräume, die potenziell gefährlich werden können. Deshalb sind Erkundungs- und Sicherungsarbeiten unerlässlich. Diese laufen aktuell unter anderem im Umfeld des Essener Hauptbahnhofs und der Hachestraße auf Hochtouren. Dabei ist das Finden und Auffüllen der Hohlräume sehr aufwendig:

Beispielsweise wurden in der Friedrichstraße im Abschnitt von der Kruppstraße bis Bert-Brecht-Straße 3.200 Tonnen Baustoff verfüllt. Um die Sicherheit des Untergrundes für das Unterführungsbauwerk Berthold-Beitz-Boulevard/Hachestraße/Hans-Böckler-Straße zu prüfen, sind bei den Erkundungsarbeiten insgesamt 146 Bohrlöcher angelegt worden. 5.000 Tonnen Baustoff kamen bislang zum Einsatz, um die gefundenen Hohlräume und bereits 85 der Bohrlöcher zu verfüllen. Der nötige Baustoff ist speziell für die Verfüllungsarbeiten entwickelt worden. Das Material besteht aus Kalksteinmehl und Flugasche, die durch die Zugabe von Wasser fließ- und pumpfähig gemacht werden. Die Bohrlöcher selbst sind bis zu 40 Meter tief. Die Arbeiten sollen hier bis zum 2. Quartal 2025 abgeschlossen sein.

Weitere Erkundungs- und Sicherungsarbeiten finden derzeit an der Hachestraße sowie im Umfeld der Schwanenkampbrücke statt. Zur Vorbereitung des 3. Bauabschnitts im Umfeld des Berthold-Beitz-Boulevards sind die Erkundungsarbeiten kürzlich abgeschlossen worden. Auch hier sind die Arbeiten recht aufwendig: Bis alle Bohrlöcher und Hohlräume verfüllt sind, wird es etwa drei Jahre dauern. So liegen Gleise und Wege in Zukunft auf sicherem Boden und die CITYBAHN hat freie Fahrt.