Los ging es in den Büroräumen der Ruhrbahn. Mit einem Kurzfilm erhielt die Gruppe einen schnellen Gesamtüberblick über das geplante Bauprojekt. Danach ging es nach draußen – und direkt an die Baustelle.
Auf dem Willy-Brandt-Platz Platz startet die Außentour. Von dort aus liefen die Beteiligten verschiedene Punkte am Ende der Hachestraße sowie entlang der Hollestraße ab. Neben Informationen zum Bauvorgehen an sich, lieferte Brandenbusch immer wieder spannende Fakten über einzelne Details. So erzählte der Projektleiter zum Beispiel, wieso auf den bald zu verlegenden Schienen, die auf der Baustelle in der Hachestraße zu sehen sind, kleine Nummern stehen. „Die Nummerierung entspricht der Reihenfolge, in der die Schienen verlegt werden. Diese werden extra so angeordnet und gestapelt, dass das Verlegen unkompliziert und schnell umgesetzt werden kann“, klärte Brandenbusch auf.
Unterirdische Feuerwehr-Wache
Spannend war zudem, was die Bauarbeiter während der Maßnahmen teilweise beim Öffnen der einzelnen Straßenabschnitte gefunden haben. So liegt unter der Hollestraße im Bereich der Minijob-Zentrale eine alte Feuerwehr-Wache. Diese ruht allerdings so tief in der Straße, dass sie dort verbleiben kann und die Straßenbahn über die vergrabene alte Wache hinwegfährt.
Nach rund einer Stunde endete die Baustellen-Tour an den frisch verlegten Rasengleisen in der Mitte der Hollestraße. Dieser spezielle wetterbeständige Rollrasen liegt auf 60 Zentimeter dickem Substrat und wird den Streckenbereich dauergrün verschönern.
Die Gewinner*innen freuten sich über die spannenden Einblicke. Und wenn alles nach Plan läuft, können sie den neuen Streckenabschnitt rund um den Essener Hauptbahnhof im nächsten Jahr auch schon befahren – mit der neuen CITYBAHN.



