Auch Feinstaub und Stickoxide belasten das Stadtklima von Essen. Die CITYBAHN wird ebenso hier für Abhilfe sorgen: Sie verbessert die Verkehrssituation deutlich und sorgt gleichzeitig für frische Luft in der Stadt. Durch die moderne Straßenbahn werden pro Jahr 1.285 Tonnen Treibhausgase eingespart. Treibhausgase gelten als Hauptverursacher des Klimawandels. In Essen sind Autos und andere Kraftfahrzeuge für rund 30 Prozent aller erzeugten Treibhausgase verantwortlich. Bei einer angenommenen Fahrleistung von mehr als 14 Millionen Personenkilometern im Jahr spart die CITYBAHN künftig insgesamt fünf Tonnen der gesundheitsschädlichen Stickoxid-Emissionen (NOx) jährlich ein.
Ziele bis 2035
Der Klimawandel macht eine Neuausrichtung der Mobilität vor allem in Großstädten wie Essen erforderlich. Bereits in der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt Europas strebte Essen für die Zukunft einen Modal Split von 25 Prozent verteilt auf alle Verkehrsträger an. Konkret bedeutet dies: Bis 2035 sollen der Motorisierte Individualverkehr (MIV), der ÖPNV sowie der Fuß- und Radverkehr jeweils 25 Prozent Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen haben. Derzeit entfallen 55 Prozent auf den MIV, 7 Prozent auf den Rad- und 19 Prozent auf den Fußverkehr. Der ÖPNV-Anteil in Essen liegt seit Jahren mit 19 Prozent auf einem konstanten Niveau. Das könnte sich in Zukunft mit der CITYBAHN positiv verändern. Denn Studien zeigen, dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer bereit sind, auf ein modernes Straßenbahnsystem umzusteigen – wenn das Angebot stimmt.
